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Weniger, dafür besser
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2026-03-28
Beim Managertreffen im Falkensteiner Schlosshotel Velden stand die Frage im Raum, wie Europa auf die zunehmenden globalen Spannungen reagieren soll. Karl-Theodor zu Guttenberg, Alfred Gusenbauer und Peter Kaiser diskutierten vor einer hochkarätigen Runde über geopolitische Entwicklungen – vom Iran-Konflikt bis zur Zukunft Europas. Gusenbauer warnte vor einem möglichen „Run auf Nuklearwaffen“, da immer mehr Staaten ihre Souveränität durch atomare Abschreckung sichern wollen. Guttenberg sieht den Iran strategisch im Vorteil und kritisierte Europas ablehnende Haltung gegenüber US-Anfragen als Fehlentscheidung.

Kaiser lenkte den Blick auf die globale Machtverteilung: Ein Großteil der Weltbevölkerung lebt in autoritären Systemen, während demokratische Modelle an Einfluss verlieren. Dennoch wolle er die „Utopie Europa“ nicht aufgeben – vielmehr müsse Europa größer gedacht werden, etwa durch neue Partnerschaften mit Ländern wie Großbritannien, Norwegen oder Indien. Auch ein neuer Multilateralismus sei notwendig.

Einigkeit herrschte darüber, dass das Einstimmigkeitsprinzip in der EU reformiert werden müsse, um handlungsfähiger zu werden. Gleichzeitig kritisierte Gusenbauer die zunehmende Bürokratisierung Europas, die politische Gestaltungsspielräume einschränke. Unternehmen seien immer stärker mit Regulierung statt mit Wertschöpfung beschäftigt, was Innovationskraft hemme.

Zudem wurde betont, dass Europa seine sicherheitspolitische Rolle neu definieren müsse – unabhängiger von den USA, aber dennoch kooperationsfähig. Wirtschaftlich brauche es mehr strategische Eigenständigkeit, etwa bei Energie und Technologie. Letztlich blieb die Diskussion von einer gewissen Ernüchterung geprägt: Ein klarer Ausweg sei nicht in Sicht, doch gerade in Krisenzeiten könnten neue Impulse entstehen, die Europa langfristig stärken.

Weiter zum Artikel in der Kleinen Zeitung (28.03.2026)




Kärnten, Gailtal, Lesachtal?

Aus den skizzierten geopolitischen Spannungen lässt sich für Kärnten eine klare regionale Strategie ableiten: Europa „größer denken“ beginnt im Kleinen – durch gezielte Stärkung grenzüberschreitender Kooperationen mit Friaul-Julisch Venetien und Slowenien. Kärnten sollte sich als Brückenregion positionieren, die wirtschaftliche, infrastrukturelle und sicherheitspolitische Zusammenarbeit aktiv vorantreibt.



Die Region braucht den Tunnel als Brücke

Während Friaul-Julisch Venetien und alle Bürgermeister der Carnia bereits klar entschieden haben, zögert Kärnten mit der Entscheidungsfindung: Es muss offenbar sehr schlecht werden, damit es besser wird. *

Im Fokus stehen gemeinsame Innovationsräume in Schlüsselbereichen wie Energie, Mikroelektronik und Logistik. Grenzüberschreitende Cluster könnten die Wettbewerbsfähigkeit stärken und Abhängigkeiten reduzieren. Gleichzeitig braucht es koordinierte Infrastrukturprojekte – etwa bei Straßen- Bahn- und Energienetzen –, um die Region resilienter zu machen.


Auch politisch sollte Kärnten Allianzen im Sinne eines „regionalen Multilateralismus“ fördern, etwa durch regelmäßige Regierungstreffen und abgestimmte Positionen auf EU-Ebene. Bürokratische Hürden im Grenzraum gilt es gezielt abzubauen.

So kann Kärnten im Kleinen vorleben, was Europa insgesamt braucht: mehr Kooperation, schnellere Entscheidungswege und strategische Eigenständigkeit.

Weiter zum BOBmagazine ... dem Schaufenster in die Schatzkiste Alpe-Adria
Der digitale Laufsteg für BEST OF zwischen Felbertauern und Adria.

Ingo Ortner


* und die zögernden Politiker werden in den kommenden Wahlen abgestraft werden.





Linktipp:



Alle (???) Schwerpunkte für Kärnten von Martin Gruber

Eine ordentliche "Watschn" für alle Oberkärntnerinnen und Oberkärntner

Nach über 800 Tagen enormen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leidensdrucks für Oberkärnten findet der Plöckenpass neben Koralmbahn, Flughafen Klagenfurt und B317 im (Unter-) Kärntner Infrastrukturplan des zuständigen Landesrat (siehe Abschnitt „Infrastruktur“) gar keinen Platz und gar keine Erwähnung.

Aus Oberkärntner Sicht bedeutet das: unverlässliche Politik, keine Entscheidungen und inkonsequente Umsetzung. Die Taktik scheint "Nur niemanden vor der Gemeinderatswahl 2027 und der Landtagswahl 2028 verärgern". Für den Titel "Landeshauptmann von Unterkärnten" kann das reichen. Diese Funktion steht 2028 nur leider nicht zur Wahl.




SOLLTEST DU LESEN:
Buchtipps aus der Carnia und aus Kärnten als Vorbereitung auf die Region "Senza Confini".



Friaul Julisch Venetien - Friuli Venezia Giulia: 50 Jahre Erdbeben

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Ingo Ortner
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